Rohstoff

Die Holzbearbeitung wird, wie es bekannt ist, von riesigen Verlusten von Holz begleitet. In der Etappe der Holzaufbereitung können die Abfälle – Baumstümpfe, Äste, Nadeln - ein paar Dutzend Prozent von dem Anfangsvolumen erreichen.

Das typische Sägewerk wandelt ca. 60 % Holz in Bretter um, dabei ist geworden:
  • zu Feilicht – 12 %
  • zu Endenabfällen – 6 %
  • zu Schwarte und Kantschnitten – 22 %
Rohstoff zur Herstellung von Holzpellets – Holz in beliebiger Form:
  • Abfälle der Holzverarbeitung (stückige)
  • Rundholz
  • Spanholz
  • Sägespäne
  • Schwarte
  • Rinde
Faktoren, welche einen Einfluss auf die Qualitätseigenschaften von Pellets und den Produktionsablauf ausüben:
  • Lignin im Holz (dessen Gehalt). Es spielt die Rolle des „Klebstoffs“, bindet Feinteile von Holz in Fertigpellets im Pelletierenvorgang. Je es mehr Lignin gibt, desto höher ist die Qualität.
  • Fraktionen höchstens von 50 mm und Fremdkörperfreiheit – Steine, Metalle, Sand usw.
  • Holzhärte. Die Härte der Holzart ist in direkter Abhängigkeit von der Bauteilbelastung bei Abhieb, Pelletieren, Zerkleinerung, von Energieverbrauch durch die Ausrüstung, von dem Verschleiß der Mechanismen und Bauteile.
  • Der beste Stoff zur Herstellung von Holzpellets ist das Nadelholz (Kiefer, Fichte) dank dessen hohem Ligningehalt, deren Weichheit.
  • Birke, Lärche – Laubholz. Sie sind fester, erhöhen den Verschleiß von Bauteilen, Energieverbrauch.
  • Espe. Sie ist zum Pelletieren praktisch nicht geeignet. Der Ligningehalt in der Espe ist weniger um 30 % als im Nadelholz. Der Pelletierenvorgang ist komplizierter, und das Enderzeugnis ist weniger beständig. Dieses Problem kann mit Zusatz von preiswerten Bindekörpern gelöst werden.
  • Die Feuchtigkeit ist nicht so grundsätzlich – sie wechselt nur die Trocknungszeit des Rohstoffs in der Trommel.