Fertigungstechnologie
Typenschema des Werkes für die Produktion von Pellets:

1 Rohstofflager,
2 Separator,
3 Hammermühle,
4 Druckförderung,
5 Schleuse der Pelletpresse,
6 Pelletpresse,
7 Förderer,
8 Kühlerkolonne,
9 Schüttelsieb,
10 Verpackungslinie,
11 Säcke Typ „Big-Bags“.
Der Fertigungsverlauf von Pellets besteht aus vier Abschnitten:
Zerkleinerung
Abschnitt für Aufbereitung der Rohstoffe, wo fraktionsungleichmäßige Abfälle, unter anderem Stückabfälle, Leisten, Schwarte bis auf Feilichtzustand zerkleinert werden. Der ganze Prozess ist auf die Fraktionsminderung des Ausgangsrohstoffs zwecks der „Erleichterung“ des Betriebs der Pelletpresse gerichtet. Zunächst werden großstückige Holzabfälle bis auf das Maß von Spanholz in den Zerkleinerungs- und Walzenmaschinen zerkleinert. Das Spanholz wird in der Regel in die Hammermühle gefördert und erwirbt je nach dem Durchmesser von Öffnungen das Fertigmaß. Der Fertigungsprozess des Werkes sieht die Produktion von Pellets aus Rundholz, unter anderem (mit Möglichkeit der Rohstoffzufuhr anderer Arten – Schwarte, rohe Stückabfälle, rohes Spanholz, Sägespäne, Span, trockenen Rohstoff) vor.
Trocknung
Die zerkleinerten Holzspäne werden in die Trockentrommel zugeführt. Die Entnahme der überschüssigen Feuchte wird mit von dem Wärmegenerator erzeugter Heißluft durchgeführt. Die Temperatur von Trocknungsmedium am Eingang in die Trockentrommel ist bei 4000 C, am Ausgang von ca. 100C. Die Aufgabe des Trocknungsabschnitts besteht in der Konditionierung der Feuchte des Holzrohstoffs von der natürlichen Feuchte (von 40-60% relative Feuchtigkeit) bis zur zum Pelletieren (von 8-14% relative Feuchtigkeit) notwendigen Feuchtigkeit. Die Pelletpressen sind mit einem Befeuchtungssystem ausgerüstet, was ermöglicht, den Rohstoff (Feuchtigkeit ist unter 10%) zu vertrocknen und diesen bis zur notwendigen Feuchtigkeit schon unmittelbar vor dem Pelletieren selbst zu konditionieren.
Pelletieren
Abschnitt für Pelletieren, wo das ausgetrocknete Feilicht in den Sonderpelletpressen in Pellets von 6 oder 8 mm übergeht. Die unmittelbare Formung von Pellets findet nach dem Eindringen des Rohstoffs zwischen der Laufmatrix und den Rollen statt. Beim Pressen der Holzmasse findet die Erhitzung bis zur Temperatur über 1100C im Ergebnis der Reibung an die Wände des Laufkanals der Matrix statt. Bei solcher Temperatur entsteht das Schmelzen des in der Holzmasse enthaltenen Lignins, welches auch die Rolle des „Klebstoffs“ oder des Bindemittels erfüllt, welches ermöglicht, sichere Holzpellets zu gewinnen.
Kühlung
Die gebildeten Pellets erwerben eine notwendige Härte im Abkühlungsprozess.
Verpackung
Die Pellets werden in große Säcke „Big-Bags“ mit Rauminhalt von 620-1000 kg, kleine Polyäthylen-Beutel mit Rauminhalt von 15-25 kg und in bulk in verschiedene Container und Behälter (10-20 t) abgepackt. Zum Abpacken in große Säcke werden die steuerbaren Schieber am Ausgang aus dem Bunker ausgenutzt. Zum Abpacken in die Kleinpackung wird eine halbautomatische Fülllinie ausgenutzt.












